— GUSTAV BEYER

reif ist scharf

Dieses Online-Magazin bedeutet Stress fürs Darknet und Liebe für die digitale Zukunft: reif, das Jugendmagazin der deutschen Telekom, ist endlich im Internet gelandet! Zusammen mit der Telekom und jungvornweg habe ich mir für das Portal ordentlich Qualitätsschabernack ausgedacht. Mit Schminktipps, politischen Protesttänzen & Licht im Dunkel der digitalen Revolution!

Brauchst du das Internet – oder braucht das Internet dich? Macht Google einen guten Job? Wie stelle ich mich online dar und bleibe trotzdem noch ich selbst? Unsere Beiträge provozieren, das Ich im Internet nicht aus den Augen zu verlieren. Wir ergänzen: Interviews und Berufsaussichten von und mit Leuten, die online was zu sagen haben!

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Gustav Beyer (Foto: Lisa Jäger)
Irgendwann kommt sie, die Frage, bei manchen früher, bei anderen später, manche haben regelrecht Angst vor ihr: Was willst du später mal werden? Es ist schwierig, das zu beantworten. Und wer eine Antwort gefunden hat, bereut sie manchmal hinterher. Weil der Arbeitsalltag in der Realität doch ganz anders aussieht. Und dann? In dieser Reihe stellen bento-Autor*innen (das ist das freshe Portal von Spiegel Online) Menschen vor, die sich beruflich umentschieden haben. Die sich getraut haben, noch mal von vorne anzufangen. Sie sind: die Queraufsteiger.

Im Gespräch mit Jasmina Rust von Bento habe ich über mein Talent gesprochen, Pläne zu machen und ganz andere umzusetzen. (Hinzuzufügen ist noch, dass ich – anders als der Text vielleicht vermuten lässt – meine journalistische Karriere nicht aufgegeben oder beendet habe und auch noch spannende Dinge rund ums Theater mache.)

Was wolltest du werden, als du jünger warst?

Ich wollte gerne Günther Jauch 2.0 werden. Mir war ziemlich schnell klar, dass ich meine gesammelten Eindrücke mit anderen Menschen teilen will, am liebsten im Fernsehen. Ganz ehrlich: Ich hätte nichts dagegen gehabt, berühmt zu werden. Jeder fängt aber mal klein an. Ich habe die Chance bekommen, ein Praktikum bei einer Lokalzeitung zu machen, als ich 13 Jahre alt war. Danach konnte ich als freier Mitarbeiter weiter journalistische Erfahrung sammeln.

Hier gehts zum ganzen Text auf bento.de!

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hinterlassen von Adelaide Milton de Groot; WikiMedia

Schon im 18. und 19. Jahrhundert verzweifelten Studierende an den Tücken des Studiums: Die einen waren zu genial, die anderen gelangweilt. Für Dein-Masterplan.de – eine Präventionskampagne des Bundesministeriums für Gesundheit in Zusammenarbeit mit Minax Intermedia und der Delphi, Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung – portraitiere ich in loser Reihe Studienabbrecher, aus denen zum Glück doch noch etwas geworden ist. Diesmal: Vincent van Gogh.

Das Studium ist für ihn ein Wettlauf und ein Kampf um sein Leben, sagt Vincent van Gogh. Akademischer Wissenserwerb, die graue Theorie hinter der farbenprächtigen Realität, das ist nichts für den jungen van Gogh, der im niederländischen Brabant in einer Familie voller Theologen groß wird.

Die Schule schmeißt er – ohne Abschluss. Die Konventionen und Ansprüche seiner Lehrer überfordern ihn. Auch die Ausbildung zum Kunsthändler in Den Haag und seine Arbeit als solcher, später in London, halten ihn nicht lange. Eher zufällig stellt er eines Ostersonntags, er ist gerade zurück in England, fest: Die Worte der evangelischen Kirche packen und ergreifen ihn. Seinem Bruder berichtet er, es sei ihm ein Verlangen, ein Christen-Arbeiter zu werden, das Evangelium zu verkünden. Aber – woher das Wissen dafür nehmen?

Seine Eltern machen ihm schnell klar: Um Prediger zu werden, muss er studieren. Oh nein! Nicht schon wieder fremdgesteuert lernen, sich den Ansprüchen von Höhergestellten unterwerfen! Das Studium: ein Kampf. Was Griechisch, Hebräisch, Algebra und Geschichte mit dem Evangelium, ja, mit Nächstenliebe zu tun hätten, schimpft van Gogh in einem Brief an seinen Bruder. Ihm schreibt er dann auch: „Du weißt, wie gut es gemeint war und doch wie jämmerlich war das Ergebnis. Noch schaudert’s mich, wenn ich daran denke. Es war die schlimmste Zeit in meinem Leben.“

Er probiert es auf eigene Faust. Doch die Leute vertrauen sich ihm und seinen Predigten nicht an. Ihm fehlen die Grundlagen. Als das evangelische Konsistorium findet, er schade dem Ansehen der Kirche, ist Schluss mit Lustig.

Van Gogh fühlt sich verlassen – und wird ein begnadeter Maler. „Ich bin eine Art Gläubiger in meinem Unglauben“, soll er später gesagt haben. Mit 37 Jahren stirbt er an den Folgen einer selbstzugeführten Schussverletzung.

Hier geht’s zum Artikel in voller Länge und weiteren Angeboten auf Dein-Masterplan.de.

Titelfoto: hinterlassen von Adelaide Milton de Groot; WikiMedia

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Salut Bucuresti - gbAm Colegiul Național Bilingv George Coșbuc, ganz in der Nähe des Herzens von Bukarest, assistiere ich diesen Sommer im Deutschunterricht. Das ist ganz schön aufregend, und deshalb habe ich mich entschieden, eine winzige Essenz meiner Erlebnisse mit euch zu teilen. Klickt auf das Bild, dann kommt ihr zum Blog.

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reif is da

Sagt man heute noch krass? Das reif Magazin ist jetzt GRATIS!!! erschienen, aber nicht mehr so, wie ihr euch ein Magazin vorstellt, sondern als … Achtung … Poster! Fast wie Medizini von früher, nur neuer und reifer.

Hier könnt ihr es euch kostenlos bestellen und hier bekommt ihr ein iPhone geschenkt, kein Witz. Und auf reif-magazin.de wird es bald noch bunter, aber es nutzt nichts, jetzt schon auf diesen Link zu klicken, denn es wird ja erst BALD bunter.

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